Medikamente
Medikamentenabhängigkeit – Kurzüberblick
Risiko-Medikamente
Beruhigungs- und Angstlöser (z. B. Benzodiazepine)
Schlafmittel (Z-Drugs)
Starke Schmerzmittel (Opioide)
Amphetamine, Barbiturate
Auch frei verkäufliche Schmerzmittel oder alkoholhaltige Produkte bei langfristiger Einnahme
Warnsignale
Medikamente wirken nicht mehr wie am Anfang
Beschwerden kehren zurück
Eigenmächtige Dosiserhöhung
Einnahme zu anderen Zeiten oder Zwecken
Starke Fixierung auf das Medikament
Mehrere Ärzte aufsuchen, um genug Medikamente zu bekommen
Wichtig
Medikamentenabhängigkeit ist oft schwer allein zu bewältigen.
Es gibt Hilfe: Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit heraus.
Professionelle Beratung kann Sie individuell begleiten.
Unsere Angebote im Einzelnen:
Beratung für Betroffene
Wir nehmen uns Zeit für Sie und beraten Sie zu ihrer individuellen Situation und informieren Sie über Hilfsmöglichkeiten.
Angehörigenberatung
Auch Angehörige vom Menschen mit einem Alkoholproblem leiden oft sehr unter der Situation und haben viele Fragen und einen großen Beratungsbedarf. Daher ist es sinnvoll, wenn auch Angehörige Beratung in Anspruch nehmen.
Vermittlung in Behandlungsformen
Manchmal ist ein Klinikaufenthalt (stationär oder tagesklinisch) notwendig, um das Suchtproblem dauerhaft in den Griff zu bekommen. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und begleiten Sie in der Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt.
Motivationsgruppe „Wegweiser“
In einer fachlich angeleiteten Gruppe sammeln Sie erste Erfahrungen mit Gruppensitzungen und können sich auf mögliche weitere Therapiemaßnahmen vorbereiten
Ambulante Rehabilitation
Wir bieten in unserer Beratungsstelle eine ambulante Therapie bei Suchterkrankungen an, die alltagsbegleitend stattfindet.
Ambulante Nachsorge
Nach erfolgreichem Abschluss einer Suchtrehabilitation wird eine ambulante Nachsorge empfohlen, um die erreichten Erfolge zu stabilisieren.
Selbsthilfe
Ergänzend zu den professionellen Angeboten treffen Sie in der Selbsthilfe auf Menschen mit ähnlichen Problemen, die Sie und Ihre Situation verstehen können. Der Austausch unter Betroffenen wird meist als sehr unterstützend erlebt und ist eine wertvolle Bereicherung Ihrer Bemühungen um Veränderung. Auch wenn der erste Schritt oft schwer ist – er lohn sich!
Arbeitsförderung
unterstützen wir mit dem arbeitsorientierten und ambulanten Projekt „Andante“
Prävention in Betrieben
Kooperationsangebote für Unternehmen in Form von Einzelfallarbeit, Präventionsveranstaltungen und Schulungen.


